Vorbeugung

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Was können Sie vorbeugend tun?

Jeder Risikofaktor bringt für sich schon ein höheres Risiko, an der Arteriosklerose zu erkranken. Besonders heikel ist eine Kombination von Risikofaktoren: Hier steigt das Risiko drastisch an.

Bestimmte Faktoren sind nicht zu beeinflussen, wie Alter, Veranlagung oder Geschlecht. Andere glücklicherweise sehr wohl.

Nach heutigem Wissen ist eine fortgeschrittene Arteriosklerose wohl nicht mehr rückgängig zu machen. Aber man kann ihre Weiterentwicklung erheblich verlangsamen oder vielleicht sogar ganz stoppen. Von entscheidender Bedeutung ist hierfür das konsequente Ausschalten schädlicher Einflüsse - der Risikofaktoren.

Die wichtigste Prävention ist die Vermeidung von Risikofaktoren.
Hauptauslöser für Gefäßerkrankungen sind:

  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Zuckerkrankheit (Diabetes)
  • Vorhofflimmern
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Fehlernährung
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Stress

Tipps zur Vermeidung und/oder Ausschaltung der einzelnen Risikofaktoren finden Sie unter der Rubrik „Risikofaktoren".

Vorbeugung arterieller Erkrankungen
Wesentliche Aspekte einer Vorbeugung arterieller Erkrankungen sind:

  • Konsequente Einstellung des Rauchens
  • Konsequente blutdrucksenkende Behandlung, falls ein Bluthochdruck (Hypertonie ) vorliegt
  • Konsequente Normalisierung eventuell vorhandener Stoffwechselstörungen (Diabetes mellitus, Blutfetterhöhungen) mit Diät und ggf. medikamentöser Therapie
  • Anstreben einer Gewichtsreduktion
  • Regelmäßige, auf Ausdauer ausgerichtete Bewegung
  • Entwicklung von Strategien zur verbesserten Stressbewältigung.
  • Bei Hirndurchblutungsstörungen kann regelmäßiges Hirnleistungstraining ("Hirn-Joggen") zur Vorbeugung fortschreitender Defizite dienen.

Vorbeugung venöser Erkrankungen
Zur Vorbeugung von Erkrankungen Venen können dienen:

  • Regelmäßige Bewegung, Vermeidung von andauerndem Sitzen und Stehen
  • Trinken hinreichender Flüssigkeitsmengen zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes (Vermeidung einer „Bluteindickung")
  • Sorge für geregelten Stuhlgang
  • Durchführung von Kaltwasseranwendungen (kalte Schenkelgüsse, Wassertreten) zur Verbesserung des Venentonus und Förderung der Wadenmuskelpumpe
  • Erlernen von Venengymnastik / Venenwalking
  • Thromboseprophylaxe bei krankheitsbedingter Immobilisierung und bei Operationen (z.B. Heparin-Injektionen).
  • Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen bei erblicher Venenschwäche und nach erlittenen Thrombosen.
Weniger Alkohol
Bewegung
Stressabbau
Richtige Ernährung