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Risikofaktor Rauchen

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Zigarettenrauchen gilt als ein Hauptrisikofaktor für die Entstehung einer Arterienverkalkung.

rauchenAn den gesundheitsschädigenden Wirkungen des Tabakrauchens kann heute nicht mehr gezweifelt werden. Man schätzt die Zahl der "Tabaktoten" auf weltweit mindestens drei Millionen pro Jahr. Raucher sterben sehr viel häufiger an Lungen- und Bronchialkrebs. Sie bekommen sehr viel häufiger eine Verschlusskrankheit der Gliedmaßen-Schlagadern (Raucherbein) und erleiden Häufiger einen Schlaganfall als Nichtraucher. Man schätzt heute, dass 40% der Herz-Kreislauf-Todesfälle durch das Rauchen zumindest mitverursacht werden. Zigarettenraucher haben nachweislich ein doppeltes Risiko für eine koronare Herzerkrankung und ein bis zu vierfach erhöhtes Risiko, am plötzlichen Herztod zu sterben.

Eine Vielzahl von Untersuchungen hat gezeigt, dass zwischen der Intensität des Zigarettenrauchens und der Häufigkeit einer koronaren Herzerkrankung ein enger Zusammenhang besteht. Es gibt auch genügend gesicherte Untersuchungen dafür, dass das Einstellen des Zigarettenrauchens im Sinne der Vorbeugung zu einer erheblich niedrigeren Krankheits- und Sterblichkeitsrate an koronarer Herzerkrankung führt. Auch Koronarpatienten, die nach einem erlittenen Herzinfarkt das Rauchen einstellen, haben ein um 21 - 50 % vermindertes Risiko, einen erneuten Herzinfarkt bzw. einen plötzlichen Herztod zu erleiden, als Patienten, die weiter rauchen.

[... Fortsetzung]

 

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