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Risikofaktor Gicht - Zu hohe Harnsäure: Hyperurikämie

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Unter einer Hyperurikämie versteht man eine Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut, meist ist die Erhöhung der Harnsäure erblich bedingt.

Eine länger bestehende Erhöhung der Harnsäure im Blut kann zu Gicht, einer Arthritis, zu Nierensteinen und zu einer schnelleren Entwicklung einer Arterienverkalkung führen.

Was Sie als Patient über Gicht wissen sollten:

Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung und gehört mit der Hypercholesterinämie und dem Diabetes mellitus zu den häufigsten angeborenen Krankheiten. Früher galt die Gicht als Rarität aber im Zuge der Wohlstandsgesellschaft hat sie sich immer mehr zu einer Volkskrankheit entwickelt. Die Zahl der Fälle ist in den letzten Jahrzehnten übermäßig angestiegen. Am Beispiel der Gicht lässt sich sehr gut der Zusammenhang von angeborenen Gendefekten und nicht familiären Umweltfaktoren (übermäßige, falsche Ernährung) zeigen. Beides geht Hand in Hand und ist somit das pathogenetische Grundmuster vieler Zivilisationskrankheiten.

Viel und fettreiches Essen sowie übermäßiger Alkoholkonsum gelten als Hauptauslöser für einen akuten Gichtanfall. Aber auch körperliche Überanstrengung, Stress und strenges Fasten können einen Gichtanfall herbeiführen.

[... Fortsetzung]

 

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